Reiseimpressionen

Regensburg

Regensburg liegt an der Donau. Der historische Stadtkern ist gut erhalten und ist der größte seiner Art. Geschlechtertürme haben der Stadt den Beinamen „Nördlichste Stadt Italiens“ eingetragen.

Regensburg ist Regierungssitz der Oberpfalz, Bischofssitz der Diözese Regensburg und Universitätsstadt. In den letzten Jahrzehnten entstand eine blühende Gewerbe- und Industriestadt. Die Altstadt ist seit 2006 UNESCO-Welterbe.

Regensburg weist eine reichhaltige Geschichte auf:

·      Der Donaubogen war schon in der Steinzeit besiedelt. Die Römer errichteten hier 79 n. Chr. ein Kastell, das später zum Legionslager Castra Regina vergrößert wurde. Aus der Römerzeit ist das Stadttor Porta praetoria erhalten.

·      Von etwa 400 bis 788 war Regensburg der Sitz der Herzöge der Bajuwaren, bevor Karl der Große „Baiern“ in das Fränkische Reich einverleibte. Im 9. Jahrhundert war Regensburg wurde eine wichtige Stadt im ostfränkischen Karolingerreich. Durch den Handel bis Paris, Venedig und Kiew wurde die Stadt eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands. Ein Zeichen für den Wohlstand dieser Zeit ist der Bau der Steinernen Brücke von 1135 bis 1146.

·      Von 1200 bis 1663 war Regensburg eine „Freie Reichsstadt“ mit dem Recht zur Selbstverwaltung und umfangreichen Privilegien. In diese Zeit fallen der lange Konflikt der erstarkten Bürgerschaft mit dem Regensburger Bischof und dem Herzogtum Bayern, der Baubeginn des gotischen Doms St. Peter um 1260 (vorläufige Fertigstellung 1520), ein Pogrom gegen die damals größte jüdische Gemeinde Deutschlands im Jahr 1519. Obwohl Regensburg 1542 protestantisch wurde, blieb die Stadt immer katholische Bischofsstadt.

·      Ab 1594 wurden Reichstage im Regensburger Rathaus abgehalten. Ab 1663 wurde der Reichstag nicht mehr aufgelöst, es bestand ein immerwährender Reichstag bis 1803. Dann kam es zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches, es entstand das Fürstentum Regensburg unter Karl Theodor von Dalberg, der auf Druck von Napoleon Regensburg 1810 an das Königreich Bayern mit Verlust seiner Sonderstellung abtreten musste.

Wesentlich zum Aufschwung Regensburg nach dem 2. Weltkrieg haben die Flüchtlingsströme aus dem Oste, mehrere Eingemeindungen und die Ansiedlung von Industrien (Siemens, BMW, Toshiba, Osram, Continental Automotive, Infineon, BSH Bosch, Deutsche Telekom, etc.) beigetragen. Die Ansiedlung von Zukunftsbranchen (IT-Zentren, Bio-Parks) wird von der Stadt gefördert. 1965 wurde die Universität gegründet, Anfang 1970 kam eine Fachhochschule hinzu.

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  • 01 - Panorama mit Steinerner Brücke und Dom St. Peter
  • 02 - Die Steinerne Brücke über der Donau
  • 03 - Steinerne Brücke mit Stadttor und Salzstadel
  • 04 - Das Goliath-Haus mit Wandmalerei
  • 05 - Porta Praetoria
  • 06 - Über dem Portal des Doms
  • 07 - Figurenkabinett an der Außenseite des Doms
  • 08 - Im St.-Peter-Dom
  • 09 - Das Nothelfer-Fenster im Regensburger Dom
  • 10 - Im Garten des Bischofhofs
  • 11 - Der Krauterer Markt direkt am Dom
  • 12 - Der Regensburger Reichssaal mit Erker
  • 13 - Auf dem Haidplatz
  • 14 - Vor dem Palais Thurn und Taxis
  • 15 - Blick von der Walhalla auf die Donau
  • 16 - Detailansicht zur Steinernen Brücke
  • 17 - Das Brückenmandl auf der Steinernen Brücke
  • 18 - Die Doppeltürme des Regensburger Doms
  • 19 - Gotische Fenster im Dom St. Peter
  • 20 - Fabelwesen an der Außenfassade des Doms
  • 21 - Die evangelische Neupfarrkirche
  • 22 - Einer der Regensburger Geschlechtertürme
  • 23 - Die Befreiungshalle bei Kelheim
  • 24 - Im Inneren der Befreiungshalle

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