Rainers Seite

Würzburg

An der Universität Würzburg habe ich von 1977 bis 1982 studiert, promoviert und bis 1988 als Assistenzarzt gearbeitet. Meine Würzburger Zeit hat sich mich in vielfältiger Weise geprägt.

  Würzburg liegt im Nordwesten von Bayern zu beiden Seiten des Mains, verbunden mit wichtigen Autobahn- und Eisenbahnstrecken. Die Bevölkerung zählt ca. 130.000 Einwohner. Würzburg ist Verwaltungssitz des Bezirks Unterfranken. Der Stadtkern von Würzburg wird von einem Ringpark umgeben, die Stadt selber von Weinbergen. Landschaftliche Erholungsgebiete in unmittelbarer Nähe sind die Mainschleife bei Volkach, der Steigerwald, der Spessart mit Mespelbrunn als Gründungsort der Universität, das Rhön-Gebirge und das liebliche Taubertal.

Der Hl. Kilian (640-689) verbreitete zusammen Colman und Totnan das Christentum in Thüringen und Franken. Erstmals als keltische Siedlung Virtebuch 704 erwähnt, wurde Würzburg im Jahr 741 unter Bonifatius ein Bistum. Mehrere kaiserliche Zusammenkünfte wurden in Würzburg abgehalten, auch die von 1180, auf der Heinrich der Löwe unter kaiserlichen Bann gestellt wurde. Wiederholte Aufstände gegen die Bischöfe endeten in der Unterwerfung der Bürgerschaft im Jahre 1400. Viele Gebäude wurde von den Bischöfen der Schönborner Linie beauftragt, wobei insbesondere unter Bischof Julius (1573-1617) Würzburg aufblühte. 1814 wurde Würzburg nach Bayern angegliedert, 1821 ein neues Bistum gegründet. Großteile der Stadt wurden im März 1945 bei Bombenangriffen zerstört.

Die bischöfliche Barockresidenz wurde 1719-1744 von Balthasar Neumann erbaut. Sie beherbergt den Treppenaufgang mit den weltbekannten Fresken von Giovanni Tiepolo. Weitere Sehenswürdigkeiten in Würzburg sind die Alte Mainbrücke, die Marienkapelle, das Juliusspital, das barocke Neumünster, die Hauger Stiftskirche und das Käppele, das als Pilgerkirche ebenfalls von Neumann errichtet wurde. Die Festung Marienberg, die ursprünglich als keltische Bergfestung gebaut wurde, diente den Bischöfen von 1250-1720 als Residenz. Die Rundkirche im Festungshof ist die älteste Kirche in Deutschland. Baltasar Neumann übernahm auch die Ausgestaltung von Palästen, öffentlichen Gebäuden sowie vieler Kirchen in Würzburg, Münsterschwarzach, Vierzehnheiligen und Bamberg.

Würzburg ist Zentrum des fränkischen Weinbaus. Mit dem Staatlichen Hofkeller, dem Bürgerspital zum Heiligen Geist und dem Juliusspital sind drei der größten deutschen Weingüter in Würzburg beheimatet. Der Frankenwein wird in typischen Bockbeutel-Flaschen abgefüllt. Industrieprodukte in Würzburg umfassen Druckpressen, die Stahlverarbeitung, Papier- und Druckerzeugnisse, Elektronik sowie die Holz- und Lederverarbeitung.

Nach nur kurzem Bestand einer Universität aus dem Jahre 1403 geht die Gründung der heutigen Bayerischen Julius-Maximilians-Universität durch den Bischof Julius auf das Jahr 1582 zurück. Die Universität war über mehrere Jahrhunderte ein Zentrum der katholischen Theologie. Nach der Säkularisierung von 1814 wurde die Universität durch ihre medizinische Fakultät weltbekannt. Unter ihren Professoren fanden sich der Philosoph Schelling, der Pathologe Virchow, der Physiker Röntgen, der 1895 in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen entdeckte, sowie der Embryologe und Histologe Rudolf von Koelliker (1817-1905), der Gewebestrukturen auf zellulärer Grundlage interpretierte.

Interessante Links

Die Stadt Würzburg

Informationen zu Würzburg

Die Residenz

Weltkulturerbe in Barock

Julius-Maximilians-Uni Die Universität stellt sich vor

Universitäts-Radiologie

Über Röntgens Erben

Juliusspital Würzburg

Nicht nur ein großes Weingut

Bürgerspital Würzburg

Weine und Altenversorgung

Hofkeller Würzburg

Weine und Atmosphäre

Fränkisches Weinland

Mainschleife und Umgebung

Das Weingut Zang

Der Geheimtipp zum Weinkauf

Der Landkreis Würzburg

Die Umgebung bietet einiges

Aktuelles

Hier finden Sie Hinweise zu Publikationen, Vorträgen und zu unseren Partnern. Für Details bitte in die jeweilige Abbildung klicken.
simplify_your_time_175x260_rand.jpg