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Fulda

In Fulda wurde ich geboren, hier bin ich zum Gymnasium gegangen. Die Fuldaer Region mit der hessischen Rhön ist meine Heimat geblieben, obwohl ich seit mehr als 35 Jahren hier nicht mehr lebe.

  Die Stadt Fulda liegt zentral in Deutschland am gleichnamigen Fluss zwischen den beiden Gebirgen Rhön und Vogelsberg. Ihre Einwohnerzahl beträgt ca. 70.000. Fulda ist bekannt für eine hohe Zahl von Realschulen und Gymnasien. Zudem ist die Stadt Sitz einer Fachhochschule und einer Theologischen Hochschule. Nach der Grenzöffnung im Jahre 1989 erlebte die gesamte Region Fulda einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung.

Facettenreich ist die frühe und mittlere Geschichte von Fulda. Der Heilige Bonifatius gilt als Gründer der Abtei Fulda im Jahr 722. Als „Apostel der Deutschen“ verbreitete er das Christentum, wobei sein Fällen der Heiligen Eiche in der Nähe von Fritzlar (Nordhessen) als der Beginn des deutschen Christentums angesehen wird. 744 gründete Sturmius, ein Jünger von Bonifatius, ein Benediktinerkloster an einer Furt des Flusses Fulda. Dieses wurde im frühen Mittelalter eine bedeutenden Pilgerstätte und wichtiger Gelehrtensitz. Der Benediktinermönch Rabanus Maurus wurde 803 Leiter dieser Schule, deren Bibliothek bis in das 17. Jahrhundert überdauerte. Fulda wurde 1157 als Fürstabtei gegründet und 1752 in ein Fürstbistum umgewandelt. Eine wichtige Fuldaer Persönlichkeit war der Fürstabt und Fürstbischof Heinrich von Bibra (1711-1788), der die Stadt nach dem Siebenjährigen Krieg mit der Errichtung von Straßen, Brücken, Unterkünften, Kirchen, Waisenanstalten neu aufbaute und auch den Kurort Bad Brückenau gründete. Er stand für Religionsfreiheit und gegen Judenunterdrückung und führte das allgemeine Schulsystem ein. Ebenfalls bedeutend war der Fuldaer Benediktiner-Fürstabt Adolph von Dalberg (1678-1737). Durch die Annäherung der Jesuiten und Benediktiner versuchte er, die katholischen Fachbereiche zu stärken, die unter dem religiösen Umbruch des 17. Jahrhunderts stark litten. Im Jahre 1733 gründete von Dalberg die Universität Fulda (Alma Adolphina). Jedoch hatte die Fuldaer Universität eine nur kurze Dauer und wurde 1805 geschlossen. Nachdem das Bistum 1802 gewaltsam von Napoleon aufgelöst worden war, ging das Fürstentum 1815 nach Hessen-Kassel über und wurde 1866 von Preußen annektiert.

Das Zentrum von Fulda ist ein in sich geschlossener Barockbezirk mit historischen Gebäuden: Der Dom (1704-1712) mit dem Grab des Heiligen Bonifatius, in direkter Nähe die Michaelskapelle aus dem 9. Jahrhundert, der 1707-1712 von Johann Dietzenhofer erbaute Bischofspalast, der heute als Stadtverwaltung dient („Stadtschloß“), und die Orangerie (1728) mit dem Flora-Denkmal. Das Franziskanerkloster Frauenberg, das 1760 wieder aufgebaut wurde, liegt nördlich des Stadtzentrums. Bedeutung hat die Hessische Landesbibliothek zu Fulda mit ihrer großen Büchersammlung, teils noch aus der klösterlichen Bibliothek.

Die Region Fulda ist durch das Tal der Fulda, bewaldete Mittelgebirgslandschaften, kleine landwirtschaftliche Anwesen und durch mehrere Erholungsgebiete, u.a. dem „Naturpark Hessische Rhön“ gekennzeichnet. Die größten Fabriken in Fulda haben sich auf die Herstellung von Textilien und Bekleidung sowie auf die Autoreifenproduktion spezialisiert. Fulda ein Banken- und Finanzzentrum sowie ein überregional bekanntes Schulzentrum.

Die Stadt Fulda liegt zentral in Deutschland und ist sowohl über eine direkt vorbeiziehende Autobahn als auch über die Anbindung mit einem ICE-Bahnhof gut zu erreichen.

Übrigens: Die Tradition des Weihnachtsbaums geht auf Bonifatius zurück.

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