Herz-Bildgebung

Schnelle MRT-Bildgebung

Wenn es darum geht, hochaufgelöste Volumendatensätze oder zeitaufgelöste Bilder aus dem Herzzyklus in einer für den Patienten vertretbaren Zeit aufzunehmen, müssen schnelle Akquisitionstechniken isoliert oder in Kombination angewendet werden. Am Beispiel der kardialen MRT-Bildgebung werden drei Beschleunigungsverfahren vorgestellt.

Beschleunigungsmethoden in der Kardio-MRT

1. Segmentierung

Pro Herzphase werden gleichzeitig mehrere K-Raumzeilen (Segmente) akquiriert. Entsprechend der akquirierten Segmente verkürzt sich die Meßzeit um den entsprechenden Faktor. Bei einer Bildmatrix mit 192 Phasenkodierschritten und 12 Segmenten pro Herzaktion werden somit 16 Herzaktionen zur Bildakquisition benötigt.

2. Echo-Sharing

Eine Verkürzung der Akquisitionszeit wird dadurch erreicht, dass die aktuell gemessene K-Raumzeile auch mit Informationsteilen aus den benachbarten K-Raumzeilen aufgefüllt wird. Durch verkürzte Phasenkodierschritte reduziert sich die Gesamtmesszeit.

3. Parallele Bildgebung

Benötigt werden mindestens zwei Spulenelemente zum Empfang der Echoinformation. Bei der parallelen Bildgebung werden zur Füllung der K-Raumzeilen zusätzlich auch die Informationen zu den Feldinhomogenitäten an den Spulen genutzt. Hierdurch kann die Meßzeit um die Faktoren 2, 3, 4 etc. verkürzt werden. Herstellerspezifisch und nach Anwendung im K-Raum werden die Methoden SENSE, SMASH, iPAT, GRAPPA und  ASSET unterschieden.

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