Beiträge zu bildgebenden Diagnostik an der Hand

Überlastungen an den Fingern

Die einseitige oder chronisch repetitive Überlastung kann an den Sehnen des Handgelenks und der Finger zur reaktiven Synovialose und Tendinitis führen. Anfangs ist der Flüssigkeitsverhalt in der Sehnenscheide noch gering, danach nimmt er progredient zu, im Spätstadium kommt es zur mukoiden Einschlussformationen in der Sehne. Bevorzugt betroffen sind die Sehnen, die einen bogigen Verlauf an der Handwurzel haben, also die Sehnen des APL/EPB, FCR, FCU und des ECU.

Die Sonographie, die sehr zuverlässig Überlastungsbefunde an synovialen Geweben dokumentieren kann, ist die Untersuchungsmethode der Wahl. Die MRT bleibt speziellen Fragestellungen vorbehalten, z.B. dem Nachweis einer FCR-Tendinitis im osteofibrösen Kanal der skaphotrapezealen Sehnenstrecke. Ergüsse, die weniger als 1800 eine Sehne umscheiden, werden als Normalbefund gewertet. Neben der Volumenzunahme umfassen die Kriterien einer Tendinitis im Ultraschall auch echoarme Einschlussformationen in der faszikulären Sehnenstruktur, die sich in der MRT signalreich darstellen.

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