Beiträge zu bildgebenden Diagnostik an der Hand

CT-Diagnostik der Hand

An der Handwurzel werden knöcherne Läsionen am besten mit der hochaufgelösten CT nachgewiesen,

vorausgesetzt, dass die Untersuchung auf einer präzisen klinischen Indikation gründet.


Indikationen

Mit Hilfe der Mehrschicht-CT werden hochaufgelöste 3D-Bilder erstellt werden

zum Frakturnachweis und Staging von komplexen intraartikulären Frakturen am Unterarm, an der Handwurzel. der Mittelhand und den Fingern

zur Diagnostik von degenerativen oder entzündlichen Gelenkveränderungen mit Nachweis von diskreten subchondralen Sklerosen, Zysten oder Erosionen. Insbesondere wird die CT-Diagnostik empfohlen, wenn die Frühmanifestation einer Arthrose im Rahmen einer karpalen Instabilität nachgewiesen oder ausgeschlossen werden soll.

Untersuchungstechnik

Es werden idealerweise Submillimeter-3D-Datensätze akquiriert mit Schichtdicken von 0.5 bis 0.75mm, einem Pitchfaktor von 1.2, Rekonstruktionsinkrementen von 0.4 bis 0.6mm und einem Abtastfeld (FoV) von 60 bis 80mm.

Für die Akquisition der originären Bilddaten werden folgende Scanebenen empfohlen:

Die axiale Ebene für die CT-Untersuchung der gesamten Handwurzel (Bild oben)

eine schräg-sagittale Ebene für die CT-Untersuchung des Skaphoids parallel zu dessen Längsausdehnung (Bild unten)

die sagittale Ebene für die CT-Untersuchung der Finger.


Die Bildnachverarbeitung umfasst die multiplanare Rekonstruktion (MPR) der übrigen orthogonalen Ebenen sowie die 3D-Darstellung mittels Volume rendering technique (VRT) und surface shaded display (SSD) bei komplexen Trauma-Läsionen.

Aktuelles

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